21 Lions

21 Lions

Reisebericht südliches Afrika 2019/20

Chitake Springs, Mana Pools Nationalpark, Zimbabwe

Hier geht was ab!

Vor unserem Besuch haben wir schon ein bisschen was über Chitake gehört und einige Leute haben uns bereits erzählt, dass es hier ganz Besonders sein soll.
Wir sind bei solchen Aussagen immer ein bisschen vorsichtig, weil sie auch immer Erwartungen hervorrufen.

Was wir aber in Chitake alles erlebt haben, übersteigt unsere Erwartungen bei weitem! Und wir haben sogar noch eine Zusatznacht angehängt, weil wir nach 2 Nächten noch nicht genug hatten :-).

Löwenrudel mit 21 Tieren!

Während der ganze Zeit, in der wir da waren, hat sich ein Löwenrudel um Chitake Springs herum getrieben.
Sie haben sich während der ganzen Zeit nicht weit von diesem Ort entfernt und das ist eher unüblich.

Es gab aber für dieses riesengrosse Löwenrudel auch überhaupt keinen Grund, von hier wieder weg zu gehen. Sie hatten nämlich in einer Nacht zwei Kills gemacht! Sie haben tatsächlich in ein- und derselben Nacht einen Elefanten und einen Büffel erlegt!!
Und obwohl das Rudel so enorm gross ist, hatten hier alle Mitglieder während mehrere Tage genügend zu Fressen.

Wir haben gehört, dass dieses Rudel noch nicht lange in der Gegend ist. Aber so wie wir das erlebt haben, werden sie sich wohl die nächste Zeit hier niederlassen.

Das ganze Futter kommt sowieso früher oder später hierher zum Trinken und eine bessere Ausgangslage als diese ist wohl nirgends zu finden.

Und wie wir in der Nacht eindrücklich erlebt haben, teilen sie gerne jedem lautstark mit, dass sie nun hier sind und nicht vorhaben, wieder weg zu gehen!
Wir durften das Löwengebrüll auf der Anhöhe unter den wunderschönen Baobabs während der ganzen Nacht geniessen. Etwas Eindrücklicheres habe ich noch nie gehört!!

Zu Fuss zu den Löwen?

Nun ist es hier so, dass man sich ja zu Fuss bewegen darf.
Aber wie Bitteschön soll man sich 21 Löwen nähern, ohne dass die das merken..??
Das ist natürlich nicht möglich!

Wir wussten, wo sich die Löwen mit ihrer Beute ungefähr befinden. Aber man konnte noch nicht mal in die Nähe fahren, sondern musste sich zu Fuss nähern.
Wir wussten das von einer Gruppe, die eine geführte Walking Safari gemacht hat und sich den Löwen bereits versucht hat zu nähern. Von ihnen wussten wir auch, dass sie einen Elefanten und einen Büffel erlegt hatten.

Nun war diese Gruppe aber mit einem erfahrenen Guide unterwegs, der noch dazu ein Gewehr für Notfälle mit dabei hat. Also eine ganz andere Ausgangslage.

Da die unmittelbare Umgebung gut einsehbar war, haben wir entschieden, uns den Löwen in der Mittagshitze vorsichtig zu nähern.
Mittagshitze deshalb, weil sich Löwen in dieser Zeit nicht unnötigen bewegen, sondern irgendwo im Schatten dösen.

Als ich in der Ferne den ersten Löwenkopf habe in die Höhe schnellen sehen, haben wir gestoppt, die Situation kurz beobachtet und uns dann langsam wieder zum Auto zurück begeben.

 

Der grosse Durst

Wir hatten aber trotzdem das Glück, dass wir die Löwen beobachten durften.
Und zwar an der Wasserstelle und das sogar mehrmals. Denn nach dem grossen Fressen, kommt bei den Raubtieren immer der grosse Durst :-).

Und so haben wir uns wieder an einem geeigneten Plätzchen am Wasserloch platziert und auf die Löwen gewartet.

Und auch hier hat sich das Warten gelohnt, denn einige Mitglieder der grossen Löwenfamilie haben sich nach und nach am Wasserloch eingefunden und ihren Durst gestillt.

Löwen in Chitake
Löwen in Chitake
Löwen in Chitake
Löwen in Chitake
Löwen in Chitake
Löwen in Chitake

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Doris

    Wow, unglaublich, was für ein Löwen-Glück ihr habt! Ihr macht uns richtig Lust, auch mal an diesen schönen wilden Ort zu fahren.
    LG Doris

    1. Daniela

      Ja ihr müsst da unbedingt hin! Und wir kommen auch gerne mit und zeigen euch den super-tollen Hide ;-).

      1. Doris & Herbert

        Ok, abgemacht :-))

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