Das grosse Fressen

Das grosse Fressen

Nach einem bereits ereignisreichen Morgen im Kgalagadi, unter anderem mit den beiden kämpfenden Löwinnen, waren wir eigentlich bereits auf dem Weg zurück ins Camp.
Es war schon kurz vor Mittag und um diese Zeit sieht man normalerweise nicht mehr so viele Tiere, oder zumindest nicht viel aussergewöhnliches.
Aber dieser Morgen hatte doch noch eine weitere Überraschung für uns parat!
Wir sahen von weitem schon 2, 3 Autos am Strassenrand stehen und das bedeutet meistens, dass es etwas Spannendes zu sehen gibt.
Und so war es dann auch.
Eine Gepardenmutter und ihre vier fast erwachsenen Kinder lagen direkt neben der Strasse und frassen genüsslich ein eben erst erlegtes junges Gnu.

Hier die Bilder dazu, aber seid gewarnt, es ist nichts für schwache Nerven :-):

 

Und dieser freche Kerl hatte noch eine ganz besondere Überraschung für uns parat:

Erst lag er ganz entspannt am Boden, doch dann erregte etwas seine Aufmerksamkeit:

Wir konnten erst nicht erkennen, was es war und dann ging alles ganz schnell.
Er raste los, hinter einem Springbock her:

Leider konnte ich die Geschichte nicht fertig fotografieren, weil sie sich zu weit von uns weg abgespielt hat.
Aber miterlebt haben wir diese unglaubliche Szene.
Der junge Gepard lief los, hinter dem Springbock her und hat ihn verfolgt und dann, viel später, ist auch die Mutter losgerannt und hat ihn tatsächlich erwischt!!
Wir hätten niemals damit gerechnet!
Geparden-Mütter lehren so ihren Nachwuchs zu jagen. Sie lassen die Jungen erst machen und greifen dann erst ganz am Schluss ein, allenfalls einfach noch, um die Beute zu töten.
Dies natürlich erst, wenn die Jungen ein gewisses Alter erreicht haben und bereits vom Zugucken genug gelernt haben.

Das war echt ein weiteres unglaublich spannendes Erlebnis!

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