Kgalagadi Transfrontier Park

Kgalagadi Transfrontier Park

Beschreibung:

Der Kgalagadi-Transfrontier-Nationalpark ist ein durch die Zusammenlegung des Kalahari-Gemsbok-Nationalpark/Südafrika und des Gemsbok-Nationalpark/Botswana entstandenes und grenzüberschreitendes Naturschutzgebiet in der Kalahariwüste mit einer Fläche von rund 38.000 Quadratkilometer. Er ist bekannt für seine Löwen, da sie im Gegensatz zu denen im Krüger-Nationalpark von Tuberkulose verschont sind und daher in relativ hoher Dichte vorkommen.

Der quer durch den Park verlaufende Grenzfluss Nossob kann von Besuchern ohne jede Grenzformalitäten in beiden Richtungen überschritten werden. Der Park darf jedoch grundsätzlich nur zu dem Land hin verlassen werden, aus dem man in den Park hineingefahren ist. 

Allerdings gibt es in dem an der botswanisch-südafrikanischen Staatsgrenze gelegenen Camp Twee Rivieren/Two Rivers sowohl einen südafrikanischen wie auch einen botswanischen Grenzkontrollposten, so dass eine Ausfahrt, unabhängig davon, wo man hineingefahren ist, über alle Gates möglich ist. 

Der Kgalagadi-Transfrontier-Nationalpark grenzt im Westen an Namibia, der Grenzübergang Mata-Mata ist seit Oktober 2007 wieder geöffnet. Innerhalb seines Areals liegt am Union’s End genannten Punkt das Dreiländereck von Namibia, Südafrika und Botswana. Hier besteht kein Grenzübergang.

Die Landschaft des Parks besteht im Wesentlichen aus ausgedehnten, mit Dünengräsern bewachsenen Dünenfeldern. Sie werden unterbrochen durch die in südöstlicher Richtung verlaufenden Täler der meist trockengefallenen Flüsse (Riviere) Aoub und Nossob.

Quelle: Wikipedia

Link zu Wikipedia

Unsere Erfahrungen im Park:

Der Kgalagadi gehört zu einem unserer Lieblingsparks. Wir haben ihn Ende 2015 entdeckt und haben ihn seither oft besucht, viel darin erlebt und schon tolle Tier-Sichtungen gehabt.

Er ist berühmt für seine vielen Grosskatzen und es ist echt so, dass wir hier schon unzählige Löwen, Geparde und auch einige Leoparden beobachten konnten.

Es gibt im südafrikanischen wie auch im botswanischen Teil einige Camps.

Camps:

Südafrika: Twee Rivieren, Mata Mata, Nossob, Grootkolk, Urikaruus, Kielie Krankie, Bitterpan, Gharagab, Kalahari Tented Camp, !Xaus Lodge

Botswana: Two Rivers, Rooiputs Campsite und Lodge, Polentswa Campsite und Lodge, Kaa Gate Campsite, Swartpan, Sizatswe, Gnus Gnus, Sesatswe

Und dann noch die Mabuasehube Area in der es noch einige verschiedene Campsites gibt.

Wir waren schon in den meisten Areas von diesem grossen Park und lieben vor allem die Abgeschiedenheit und die Wildheit von der Botswana-Seite.

In den letzten Jahren wurde der Park immer beliebter und die Besucher-Zahlen steigen von Jahr zu Jahr. Das ist natürlich einerseits schön, weil somit Geld aus dem Tourismus fliesst und es somit auch Gründe gibt, die Tiere zu schützen. 

Andererseits merkt man einfach, dass der Park mehr und mehr überlaufen ist und inzwischen halt auch viele Menschen kommen, die ein etwas anderes Verständnis von Natur und Tierwelt haben.

Ich hoffe sehr, dass sich der Besucher-Andrang in nächste Zeit wieder etwas legen wird, damit die Menschenmassen der Tierwelt nicht plötzlich zum Verhängnis wird.

Hier findest du alle Artikel, die ich zum Kgalagadi Transfrontier Park geschrieben habe.

Kgalagadi Leopard Project

Itumeleng

Auf das Kgalagadi Leopard Project wurde ich aufmerksam nach unserer ersten Reise in den KTP. Wir hatten eine unglaublich spannende und intensive Sichtung mit einer Leopardin

Als ich danach Zuhause ein bisschen nachgeforscht habe, habe ich dieses Projekt entdeckt. Dr. Matthew Schurch hat es im Jahr 2011 ins Leben gerufen. Er hat viel Zeit im KTP verbracht und angefangen, alle Leoparden zu registrieren, ihnen Namen zu geben und ihre bevorzugten Reviere zu erfassen. 

In all den Jahren ist ein umfangreiches PDF mit all den Infos zu den Leoparden im Park entstanden. Dies steht allen Besuchern zur Verfügung und es darf zur Identifikation der Tiere benutzt werden. Im Gegenzug ist Matthew sehr froh und dankbar, wenn man ihm seine Sichtungen mit Ort- und Zeitangabe und dazugehörigen Fotos angibt. Man kann also als Besucher mit dazu beitragen, das Verhalten der Leoparden zu dokumentieren.

So konnte ich also auch rausfinden, dass unsere allererste Leopardin im Park Itumeleng war. Sie war damals knapp 2 Jahre alt und man hat sie in dieser Zeit oft bei Jagdversuchen beobachten können. Dank diesem Projekt und der dazugehörigen Facebook-Gruppe kann ich mich so immer über die verschiedenen Sichtungen informieren und weiss z.B., dass Itumeleng inzwischen sogar Mutter geworden ist.

Es gibt diesen Identifikations-Guide übrigens auch von den Geparden und Löwen im Park. 

Dies ist die übersetzte Beschreibung und Info zum Projekt,
die auf Facebook verfügbar ist:

Das Kgalagadi Leopard Project ist seit 2011 in Betrieb und besteht hauptsächlich aus zwei Hauptaspekten. Das erste ist die Erstellung einer Reihe von Identifikationsrichtlinien für die Leoparden und Geparden in der trockenen Kalahari.

Der Zweck dieser Führer ist es, die Erfahrung der Besucher in der Region zu verbessern, indem ihnen die Mittel zur Verfügung gestellt werden, um einen Leoparden oder Geparden zu identifizieren, den sie sehen. Idealerweise würde die Identifizierung während der Sichtung oder möglicherweise zu Hause erfolgen.

Dies kann den zusätzlichen Vorteil haben, nützliche Informationen über die Leoparden anzuzeigen, die sie gesehen haben, und den Besucher unter den richtigen Umständen auf ein Jungtier aufmerksam zu machen, das sie nicht in der Umgebung gesehen haben.

Identifikationen nach der Reise können jedoch äusserst informativ sein, insbesondere wenn Sie feststellen, dass Sie den gleichen Leoparden oft gesehen haben.

Der zweite Aspekt ist die Wissenschaft, die dieses Projekt übernehmen wird. Ähnlich wie bei einer statischen Kamerafallenerhebung kann jeder Besucher und seine Kamera als mobile Kamerafalle verwendet werden. Mithilfe dieser «Fallenereignisse» oder Sichtungen können wir die Identifikationen, Orte und Zeiten der Daten analysieren, um ein besseres Verständnis für die Ökologie dieser Leoparden und Geparden zu erhalten.

Das Kgalagadi Leopard Project ist eine private Initiative seines Gründers, Dr. Matthew Schurch, die unabhängig von und ohne Verbindung zu SANParks und Kgalagadi Transfrontier Park ist und aus der Verwendung des Namens keine solche Verbindung oder Verbindung abzuleiten ist Kgalagadi Leopard Project.