Lionsrock rocks!

Lionsrock rocks!

Am Montag bin ich von Windhoek nach Johannesburg zurück geflogen.
Nun bin ich also in Südafrika und es ist bis jetzt so ziemlich alles anders hier!
Vor allem das Wetter. Hier kann man nun echt von Rainy Season sprechen, denn seit ich hier bin, hat es schon einige Male geregnet und es gewittert auch fast täglich. Auch sind bis jetzt die Temperaturen deutlich kühler. Wir sind hier in Lionsrock aber auch auf 1800 Meter.
Dementsprechend ist auch die Landschaft hier sehr unterschiedlich zu dem kargen Süden von Namibia. Es ist schon viel grüner und es spriesst überall.

Nachdem ich in Johannesburg gelandet bin, hat mich ein Mitarbeiter von Lionsrock abgeholt und nach 3 Stunden Autofahrt sind wir dann endlich am Ziel angekommen.
Ich wurde von Elke in Empfang genommen und sie hat mir sogleich die Unterkunft für die Volunteers gezeigt. Es ist eine kleine Wohnung, die wir uns zu viert teilen. Ich teile das Zimmer mit Iris, eine auf anhieb sympathische Holländerin. Dann gibt es noch ein Jungszimmer und da hausen im Moment Dani, ein Deutscher und Louis, ein Engländer, beide noch sehr jung.

Mein Bett steht am Fenster und wenn ich da rausschaue, ist in 20 Meter Entfernung ein Löwengehege mit 10 Löwen drin und das ist das erste, was ich am Morgen sehe :-)! Es ist atemberaubend! Ich kann direkt aus dem Zimmer gehen und ganz ans Gehege ran. Und immer wieder vor allem Nachts hört man das laute Roaren der Löwen, das einem durch Mark und Bein geht. Ich liebe es! Sie geben sich über das ganze Gelände (1,24 Hektar) von Gehege zu Gehege Antwort.
Ich werde euch natürlich in nächster Zeit noch viel mehr Infos zu Lionsrock geben.

Nun bin ich mich seit Montag hier am einleben, Iris zeigt mir jeden Tag neue Aufgaben, die wir zu erledigen haben und ich finde mich Tag für Tag ein bisschen besser zurecht.
Mir wurden diverse Löwen zugeteilt und meine Hauptaufgabe besteht darin, dass ich jeden Morgen eine Runde mache, alle diese Löwen besuche, sie ein bisschen unterhalte, mich mit ihnen beschäftige, sie beobachte und schaue, ob alles in Ordnung ist. Ich mache mir dazu Notizen und wenn mir etwas Ungewöhnliches auffällt, dann melde ich das.
Ja und dann am Nachmittag haben wir noch diverse andere Aufgaben. Darüber erzähle ich euch ein anderes Mal mehr.

Es ist unglaublich schwierig zu beschreiben, wie es hier ist. Es ist atemberaubend und besser, als ich es mir je erträumt hätte. Man ist den Tieren unglaublich nahe und kann und soll sich Zeit für sie nehmen. Alle Tiere, die hier sind kommen aus Zoos, Zirkussen, schlechter Haltung und fast alle wurden in Gefangenschaft geboren.
Die meisten haben eine schlimme Vergangenheit und wurden schlecht gehalten und falsch ernährt. Das sieht man zum Teil ganz stark an dem Körperbau der Tiere. Ich werde euch in nächster Zeit alle meine Tiere einzeln vorstellen und euch die Geschichte dazu erzählen.

Jetzt zeige ich euch aber erst einmal einen ersten Eindruck und ein paar Impressionen von verschiedenen Löwen. Es gibt hier auch noch andere Grosskatzen, aber bis jetzt hatte ich «nur» das Vergnügen mit Löwen :-).

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