Rettung…

Rettung…

Wenn man in diesem zum Teil einsamen Busch unterwegs ist, kann es schon auch mal gefährlich werden.
Vor allem, wenn es bereits so viel geregnet hat, wie in der Regenzeit in diesem Jahr.
Die letzten Jahre waren extrem trocken und Afrika benötigt den Regen ganz dringend.
Nur ist es hier halt so, dass es dann zum Teil ganz heftig regnet und innert kürzester Zeit ganz viel Regen vom Himmel fällt.
Da die Erde so ausgetrocknet ist, kann diese das viele Wasser so schnell gar nicht aufnehmen und so entstehen ganz schnell Sturzbäche und grosse Seen zum Teil mitten auf den Wegen, die man passieren muss. Da kann das richtige Fahrzeug und die richtige Ausrüstung zum Teil ganz entscheidend sein.
Reto hatte den richtigen Riecher und hat nun für diese Reise zum ersten Mal einen Landcruiser für uns gemietet. Dieses Auto ist wie gemacht für diese schwierigen Bedingungen.
Leider kann man das nicht von jedem behaupten, der unterwegs ist und so kommt es durchaus vor, dass immer mal wieder jemand steckenbleibt. Mir ist das auf früheren Reisen bereits einige Male selber passiert und wir mussten auch schon einige Male anderen aus der Patsche helfen.
So sind wir auch dieses Mal auf dem Weg nach Savuti einem ziemlich verzweifelten Südafrikaner begegnet, der sich versenkt hat und bereits seit 4 Stunden darauf gewartet hat, dass endlich jemand vorbei kommt, der ihm helfen könnte. Und dieser jemand waren dann also wir. Er hatte echt Glück, denn auf dieser Strecke wäre an diesem Tag garantiert kein weiteres Fahrzeug mehr vorbeigekommen. Und so wäre ihm nichts anders übrig geblieben, als in dieser misslichen Lage hier zu übernachten.
Und wie ihr auf den Bildern erkennen könnt, wäre das alles andere als angenehm geworden, vor allem, da er kurz vorher noch ein paar Hyänen begegnet ist…
Aus Dankbarkeit hat er zu allem Überfluss dann auch noch unser Auto gerammt, aber seht selber im Video…

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