Alle Hürden genommen!

Fahrt von Stellenbosch über Namibia nach Maun, Botswana

Was für ein Up and Down!

Ich habe bis jetzt auf meinem Blog noch nichts gepostet zu meiner/unserer aktuellen Reise.

Das hat mehrere Gründe, denn es gab im Vorfeld soooo viele Unsicherheiten, dass mir einfach nicht danach war, über unsere geplante Reise zu berichten.

Es ist in diesen Zeiten nicht ganz einfach, etwas zu planen und einmal mehr musste ich erfahren, dass man einfach bis zum Schluss total flexibel bleiben muss.

Wir haben die Reise relativ kurzfristig geplant, aber die Idee dazu hatten wir schon länger.

Und da Reto sich diesmal nur für 3 Wochen wegstehlen kann, kam die Idee auf, dass ich mir mal wieder etwas mehr Zeit nehme und den Cruiser in Stellenbosch holen werde.

Denn unser Ziel ist es ja immer, dass wir möglichst viel Zeit im Busch verbringen können. Und unsere Lieblingsorte sind halt nicht gerade um die Ecke von Stellenbosch…

Also haben wir einen Plan entwickelt. Ich fliege nach Kapstadt, hole den Cruiser und fahre hoch nach Botswana. Reto fliegt dann direkt nach Maun und ich hole ihn dort ab. Dann verbringen wir 3 Wochen im Busch und Reto fliegt wieder von Maun nach Hause und ich bringe den Cruiser wieder zurück nach Stellenbosch.

Plan A, B, C….Z…

Der Plan war ja tatsächlich ein Guter! Nur leider gab es einige Hürden zu überwinden und zwischenzeitlich sind wir gedanklich auf Plan B, C, D usw. ausgewichen.

Denn kurz vor meiner Abreise kam das ganze Drama um Omnikron und innerhalb von 1 Tag hat sich alles verändert!! Flüge wurden abgesagt, alle Länder im südlichen Afrika wurden auf die rote Liste gesetzt und wir hatten keine Ahnung, wie wir unsere Reise durchführen sollten.

Ich war nervlich sehr angespannt und wir verfolgten jeden Tag angespannt die Entwicklungen. Gleichzeitig waren wir natürlich dauernd in Kontakt mit all unseren Freunden vor Ort. Und diese haben unser Gefühl bestätigt und versichert, dass in Afrika nichts von dieser Hysterie zu spüren ist.

Also blieb ich optimistisch und war mir sicher, es würde für uns einen Weg geben, um unsere Reise irgendwie durchzuführen.

Und tatsächlich standen die Zeichen gut für uns! Reiseeinschränkungen wurden zurück gezogen und alle südlichen Afrika-Staaten wurden wieder von sämtlichen Listen entfernt!

Mein Flug sollte nach wie vor wie geplant abheben und ich war mir sicher, dass ich an Bord sein werde.

Neue Planung…

Und dann, also ich überzeugt war, dass alles gut kommt, kam trotzdem nochmals alles ganz anders!! Obwohl mein Flug am 6. Dezember wie geplant geflogen ist, war ich nicht an Bord! Denn zwei Tage vor meiner Abreise wurde ich doch tatsächlich krank!! Das kam so aus heiterem Himmel und völlig unangekündigt, dass es mich total aus der Bahn geworfen hat!

Ich konnte es nicht glauben, aber ich hatte keine andere Wahl, als meinen Flug um eine Woche zu verschieben!

Und dann kam tatsächlich eine heftige Grippe und ich war eine Woche komplett ausser Gefecht. Und ja, es war eine ganz «normale» Grippe und eine Woche später war dann auch mein PCR-Test negativ und endlich stand meinem Abflug nichts mehr im Weg!

Am 13. Dezember machte ich mich auf den Weg von Zürich nach Kapstadt und wurde in Stellenbosch von meiner Freundin Barbara herzlich empfangen.

Es gibt viel zu tun!

Und da ich nun eine ganze Woche verloren hatte, musste ich meinen ganzen ursprünglichen Plan über den Haufen werfen und neu planen. Denn ich musste innerhalb von wenigen Tagen die 2130 km von Stellenbosch nach Maun zurück legen.

Deshalb blieb mir leider in Stellenbosch nicht viel Zeit und all die Vorbereitungen waren mal wieder ziemlich stressig.

Aber ich bin optimistisch, dass ich am Ende von meinem Trip etwas mehr Zeit zur Verfügung haben werde, um auch die Zeit in Stellenbosch noch etwas mehr zu geniessen.

On the road!

Und dann kann es tatsächlich endlich los gehen!! Am Donnerstag, 16. Dezember breche ich in Stellenbosch auf und mache mich auf den langen Weg Richtung Norden mit Ziel Maun, Botswana.

Ich komme sehr gut voran und entgegen meinen Bedenken fühle ich mich unterwegs sehr schnell wohl und finde ein angenehmes Tempo und komme voll in meinen Flow. Ich hatte einige Bedenken, weil ich doch sehr krank war und dadurch ziemlich geschwächt. Aber ich fand unterwegs wirklich schnell in meinen Reisemodus und fühlte mich auf der ganzen Reise sehr wohl und es lief alles einfach gut. Auch die beiden Grenzübertritte waren easy zu handeln und so kam ich sogar noch einen Tag früher in Maun an!

Nun sitze ich also hier in Maun auf einer schönen Campsite, schreibe meinen ersten Blogpost von dieser Reise, habe gerade eine Pizza gegessen und kann morgen Reto vom Flughafen abholen! Dann geht es ab in den Busch und ich bin soooo gespannt, was uns da diesmal alles erwartet!

Seid gespannt und verfolgt unsere Reise auf meinen Blog.

Ich freue mich auf alles, was da kommen mag :-).

Empfangskomitee in Stellenbosch 🥰

Die gesamte Reise, die ich vor mir habe:

Erster Stop in Springbok, Südafrika:

Zweiter Stop in Mariental, Namibia:

Dritter Stop in Ghanzi, Botswana:

Vorläufige Endstation in Maun, Botswana:

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12 Kommentare
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Barbara
1 Monat zuvor

Liebe Daniela, ich bin so froh zu wissen dass du die lange, einsame Strecke so gut hinter dich gebracht hast. Geniesst nun die Buschtage in vollen Zügen, feiert Weihnachten mit dem geliebten Wildlife und rutscht gut ins 2022. Herzlichst, Barbara, Dominique und die Vierbeiner.

PS Maisy und McKenzy bedanken sich für das süsse Bild und die Ehre auf deinem Blog zu sein ❤️

Karin
1 Monat zuvor

Oh liebe Daniela
Keiner der nicht selber schon im südlichen Afrika gefahren ist, kann sich vorstellen, wie lange die Strecke tatsächlich ist! 😳
Meine vollste Bewunderung dafür, dass du das auch noch alleine machst, hast du auf sicher! 🤩
Ich wünsche euch eine ganz wunderbare Reise und viele tolle Begegnungen!
Karin 🙋🏼‍♀️

Ursula Riedler
1 Monat zuvor

Liebe Daniela. Vielen Dank für deinen so spannenden Bericht! ich bin so froh, dass du a) gesund bist und b) alles so gut geklappt hat am Schluss. Und richtig neidisch bin ich :). Wenn ich deine Bilder sehe, dann fliessen bei mir gleich die Fernweh-Tränchen. Daher lese ich fleissig mit und freue mich auf neue Fotos und neue Stories von euch. Und bis dahin wünsche ich euch ganz viel Freude, tolle Momente, Glücksgefühle und schöne Aufnahmen. Toll, dass und wie ihr das macht :). Herzlich, Ursula

Rachel
1 Monat zuvor

Liebe Daniela, ich freue mich sehr für dich, dass nun alles geklappt hat! Ich sehe den Blog hier zum ersten Mal und bin jetzt schon sehr gespannt auf die weiteren Einträge. Dir und Reto wünsche ich eine tolle Zeit im Busch, geniesst es, tankt Energie und schaltet ab. Macht euch keine Gedanken um das was in der Schweiz ist, darum könnt ihr euch später wieder kümmern.
Auch Milo und Jamiro wird es an nichts fehlen, ich habe die beiden schon sehr ins Herz geschlossen und kümmere mich um sie als wären es meine eigenen. ❤️
Geniesst die Feiertage & kommt dann entspannt, gesund und munter zurück! 🙏🏻 Ganz es liebs Grüessli usde kalte Schwiz und es „Miau“ & „Schnurrrrrrr“ vo euchne süesse Vierbeiner

Doris und Herbert
1 Monat zuvor

Es freut uns von ganzem Herzen, dass schlussendlich alles geklappt hat! Wünsche können Berge versetzen. Deine Sehnsucht nach deinem Lieblingskontinent war so stark, dass du sämtliche Widrigkeiten gemeistert hast. Grossen Respekt, Daniela!
Wir wünschen euch eine gute Reise durch Botswana und viele grossartige, unvergessliche tierische Begegnungen.
Liäbs Grüessli, Doris & Herbert

Michael
21 Tage zuvor

Hi Daniela, da habe ich doch endlich mal deinen ganzen Blog durch und wollte dir das freudigst per Mail mitteilen 🙂 und dann lese ich, dass eure Tour doch noch geklappt hat. Freut mich! Genießt die Zeit… Abseits vom Wahnsinn! Ich beneide euch und werde dir trotzdem nochmal ne extra Mail schreiben :-p