Leopard

Leopard

  • Beitrags-Kategorie:Raubtiere
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Englisch: Leopard
Lateinisch: Panthera pardus
Körperlänge: ab etwa 1 m bis etwa 2,30 m Schulterhöhe: 60 bis 80 cm
Gewicht: meistens um die 50 kg
Diese Masse variieren aber stark bei den einzelnen Tieren. Die Männchen werden deutlich größer als die Weibchen.

Beschreibung
Der Leopard ist ein elegantes und kraftvolles Tier.
Körperlänge und Gewicht zeigen, dass der Leopard die Kleinste der Grosskatzen ist. Die Fellfarbe reicht von ockerfarben bis hellbraun und ist mit der typischen Fellzeichnung überzogen: schwarze, rosettenförmige Flecken, deren Inneres dunkelbraun gefärbt ist.
Gehör und Gesichtssinn sind hervorragend entwickelt, so dass er aufgrund einer Licht reflektierenden Schicht in der Netzhaut auch nachts aussergewöhnlich gut sieht. Man schätzt, dass er nachts etwa fünf Mal so gut sieht wie der Mensch. Seine Ohren ermöglichen durch ihre Beweglichkeit ein ausgeprägtes räumliches Hören. Der Geruchsinn ist das am besten ausgebildete Sinnesorgan.

Vorkommen
Der Leopard ist in den tropischen Gebieten Afrikas weit verbreitet, wird aber relativ selten gesichtet. Da er sehr anpassungsfähig ist, kann er in vielen Habitats überleben. Zwar ist der Leopard nicht in seinem Bestand bedroht, kommt aber dennoch relativ selten vor.

Verhalten und Ernährung
Leoparden sind Einzelgänger und setzen alles daran, Kontakt mit Artgenossen zu vermeiden. Sie markieren ihr Revier an auffälligen Orten mit Urin und Kratzspuren. Nur zur Paarungszeit suchen sich männliche und weibliche Tiere, gehen aber dann wieder auseinander.
Der Leopard jagt meistens abends oder nachts. Seine Ernährung reicht von Impalas und anderen Antilopen und Kleinwild je nach Jagdmöglichkeit bis zu Reptilien und Vögeln.
Auch Paviane stehen auf seinem Speisezettel. Allerdings sind Paviane tagsüber eine nicht zu unterschätzende Gefahr, verteidigen doch meistens mehrere männliche Tiere die Gruppe. In der Nacht jedoch gelingt es dem Leoparden, Paviane in ihren Schlafbäumen zu überraschen und sich dann eine Beute zu holen.
Sobald er seine Beute getötet und einen Teil der Eingeweide entfernt hat, schleppt er es auf einen Baum, um es vor Beuterivalen in Sicherheit zu bringen. Dabei kann er Beute, die wesentlich schwerer als er selbst ist, auf einen Baum hieven.

Fortpflanzung
Nach einer Tragzeit von ca. 100 Tagen kommen 2–3 Junge zur Welt. Diese werden etwa 2 Monate gesäugt, bevor sie von der Mutter entwöhnt werden. Nach bereits 6 Monaten erreichen die Jungen die Größe der Mutter und suchen sich ein eigenes Revier.

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