Süsse Entenfamilie

Süsse Entenfamilie

Reisebericht südliches Afrika 2019/20

Chimemwe Lodge, Petauke, Zambia

Auf dem Weg in den South Luangwa

Irgendwann mussten wir uns dann doch wieder von «unserem» neuen Zuhause in Siavonga lösen und weiterziehen.

Wir haben dann erst ein paar Tage in Lusaka, der Hauptstadt von Zambia verbracht. Dort hatten wir mal wieder einiges zu erledigen.
Auto-Service, einkaufen, einige Dinge am Auto ersetzen usw.

Danach ging weiter Richtung South Luangwa und auf dem Weg dorthin haben wir noch einen Zwischenstopp in Petauke gemacht.
Dort bei der Chimemwe Lodge gibt es im Garten eine kleine Campsite, der ideale Ort, um für eine Nacht  zu bleiben, damit man nicht den ganzen Weg von Lusaka zum South Luangwa an einem Tag machen muss.

Und auch hier hatten wir sehr nette tierische Gesellschaft. Von dieser süssen Entenfamilie musste ich einfach ein paar Fotos machen :-).

Eine kleine Geschichte am Rande…

Bis jetzt habe ich noch nicht so viel zum neuen Innenausbau von unserem Cruiser geschrieben… Ganz am Anfang kam ja ein bisschen durch, dass die Zeit in Kapstadt ziemlich stressig war und alles nicht so ganz geklappt hatte, wie geplant. Typisch Afrika halt…

Nun sind wir bereits seit 3 Monaten unterwegs und es kam so einiges ans Licht, was nicht so ganz dem entsprach, wie es sein sollte oder versprochen wurde.

Die Jungs haben bestimmt gemacht, was sie konnten, aber wir können inzwischen sagen, dass wir einige Dinge ziemlich anders gemacht hätten und nun wissen wir auch, dass es nicht «nur» an Afrika liegt. Es gäbe auch hier Plätze, wo einiges zuverlässiger und professioneller gearbeitet wird.

Anyway, es ist wie es ist und die meisten Dinge sind trotzdem praktisch und einigermassen so, wie wir es gewollt haben.

Aber es kommen doch immer wieder Dinge zum Vorschein, die nicht so toll sind und eines davon möchte ich hier erwähnen.

Der Oberhammer kam in Siavonga zum Vorschein… Reto wollte nach 2.5 Monaten den Wasserfilter von unserem Filtersystem überprüfen und gegebenenfalls auswechseln. Wir haben einen 65-Liter-Wassertank mit einem Zwei-Filter-System. Das heisst, wir können quasi von überall bedenkenlos Wasser einfüllen und alle Bakterien und Keime werden durch die Filter eliminiert.

Also das ist die Theorie… Und wir haben uns natürlich darauf verlassen, da Paul uns mehrmals erklärt hat, dass wir nun jegliches Wasser einfüllen und als Trinkwasser nutzen können…

Nun wollte Reto also die Filter wechseln… und hat dabei herausgefunden, dass gar keine Filter drin waren!! Seit 2.5 Monaten haben wir also ungefiltertes Wasser getrunken! 

Also ganz ehrlich, inzwischen können wir darüber lachen und wir sind froh, dass wir anscheinend beide ziemliche «Ross-Mägen» haben, aber sowas geht eigentlich gar nicht! Da wurde echt unsere Gesundheit aufs Spiel gesetzt und sehr fahrlässig und umprofessionell gearbeitet… Wir hätten wirklich richtig krank werden können und sowas braucht man unterwegs nun wirklich überhaupt nicht…

ABER… wir haben es überlebt und können inzwischen wie gesagt darüber lachen und haben wieder eine Geschichte mehr zu erzählen 🙃. Und wir können nun wirklich behaupten, dass wir Afrika-Erprobt sind und die Prüfung bestanden haben, wir können nun definitiv in Afrika überleben 😉!!

Entenfamilie
Entenfamilie
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Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Karin

    Das ist ja der Hammer mit dem fehlenden Filter! 😳
    Ihr seid ja wirklich hart im Nehmen! 😂

    1. Daniela

      Ja war wirklich krass und zuerst waren wir auch echt sauer, vor allem auch, weil es nicht der erste Scheiss war…
      Aber was dich nicht umbringt, macht dich stark und das ist in Afrika ja nie verkehrt 😂!

  2. Doris

    Läck mir, die Geschichte mit dem fehlenden Filter ist wirklich krass! Gratulation zu eurem Diplom: „Afrika-erprobt!“:😂
    Ganz herzige Enten-Föteli.

    1. Daniela

      Ja es sind so Dinge, die nicht hätten passieren dürfen und die auch einfach ärgerlich sind. Aber wir haben halt wieder einmal gelernt, man muss hier einfach alles selber überprüfen, man kann sich nicht darauf verlassen, dass die Dinge so gemacht wurden, wie es einem erzählt wird…

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